Schutzkonzept zur Öffnung der Gemeindehäuser für Versammlungen und Veranstaltungen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

der Evangelischen Kirchengemeinde Ginsheim

für das von der Kirchengemeinde genutzte Gemeindehaus

Dammstraße 25-26 und Pfarrbüro Rheinstraße 2, 65462 Ginsheim-Gustavsburg Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim

Die Landesregierung Hessen gestattet ab 9. Mai 2020 wieder Veranstaltungen und Versammlungen. Zur Umsetzung und Einhaltung der geltenden Regeln der Coronaverordnung des Landes Hessen auf Gemeindeebene beschließt der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde das folgende Schutzkonzept für seine für Veranstaltungen und Versammlungen genutzten Gebäude und Räumlichkeiten.

1. Prämisse

Der Kirchenvorstand ist sich in der Zeit der Gefährdung seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der „Nächsten“ bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit kirchliche Veranstaltungen und Versammlungen nicht zu Infektionsherden werden.

2. Information

Die Besucherinnen und Besucher werden mit Aushängen und auf der Internetseite der Kirchengemeinde über die neuen Regelungen informiert. Für diese Vorbedingungen sorgt der Kirchenvorstand.

3. Nutzungsbedingungen

Im gesamten Gebäude gelten die allgemeinen Hygieneregeln:

  • Persönliche Nahkontakte vermeiden (zum Beispiel Händeschütteln oder Umarmung zur Begrüßung)
  • Hygieneregeln einhalten (Händewaschen, Husten- und Nies-Etikette),
  • Hygieneartikel, insbesondere Desinfektionsmittel, in den Eingangsbereichen zur Verfügung stellen,
  • Mund-Nasen-Bedeckung ist zu
  • Regelmäßige Desinfektion von Händekontaktflächen (zum Beispiel Türklinken) und Sanitäreinrichtungen
  • Regelmäßiges intensives Lüften von Räumen, Bevorzugung von Kontak!en im Freien

Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben im Gebäude untersagt. Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter zum Sitznachbarn ist einzuhalten. Sobald der Sitzplatz eingenommen wurde, kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.

Besucherinnen und Besucher mit Erkältungssymptomen werden nicht eingelassen.

Die Sanitäreinrichtungen werden regelmäßig bedarfsgerecht gereinigt. Aufgrund der weiteren, hohen Hygieneanforderungen an die Ausgabe von Speisen darf die Küche nicht zum Zubereiten von Speisen genutzt werden.

Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen werden gut sichtbar angebracht.

Für jede Versammlung oder Veranstaltung muss eine verantwortliche Person benannt sein, die die Einhaltung der Regeln des Schutzkonzepts überwacht. Bei Nichtbeachtung macht sie vom Hausrecht Gebrauch.

Sie ordnet das Betreten und Verlassen des Gebäudes und stellt sicher, dass der Abstand auch bei Ein- und Ausgang gewahrt bleibt, beispielsweise durch eine Einbahnstraßenregelung.

Von den Gruppenverantwortlichen werden für Versammlungen oder Veranstaltungen in den genutzten Räumen Sitzplätze durch das gezielte Aufstellen von Stühlen (und Tischen) „versetzt“ markiert, mit entsprechendem Abstand zur Seite sowie nach vorn und nach hinten. Personen, die in zwei Haushalten leben und Gruppen bis zu 10 Personen, können nebeneinandersitzen.

Das Schutzkonzept gilt auch für Dritte oder Mieter, die Räume für Versammlungen oder Veranstaltungen nutzen.

4. Teilnehmenden-Obergrenze für die jeweiligen Veranstaltungsräume/Sitzungsräume des Gemeindehauses

Werden Räume von Gruppen genutzt, darf die Gruppengröße in den Räumen wie folgt nicht übersteigen:

  1. großer Saal: 18 Personen (Raumgröße 91 qm)
  2. Kleiner Saal: 10 Personen (Raumgröße 53 qm)
  3. Kaminzimmer: 8 Personen (Raumgröße 42 qm)
  4. Küche: 1 Person

Bei Sitzungen und in Arbeitskreisen sind pro 5 Quadratmetern eine Person erlaubt, sofern Sitzplätze eingenommen werden. In allen anderen Fällen wie z.B. beim Singen und Musizieren ist maximal eine Person pro 10 Quadratmeter erlaubt, damit halbiert sich die angegebene Anzahl von Personen je Raum.

Die Abstandsregeln von mindestens 1,5 m (5m2-Regelung) bzw. 3 m (10qm-Regelung) müssen zwischen allen Personen eingehalten werden. Die Personenzahl insgesamt ist auf 18 Personen begrenzt.

Wird der Raum für Chorproben oder Musikunterricht genutzt, ist ergänzend durch die Chorleitung dem Kirchenvorstand gegenüber die zeitliche Begrenzung der gemeinsamen Arbeit, die Durchführung von Lüftungspausen während der Probe und bei aufeinanderfolgenden Gruppen ein ausreichendes Zeitfenster von mindestens 30 Minuten für Stoßlüftung und ggf. Desinfektion darzulegen.

Die Nutzung der Kellerräume ist in einem gesonderten Konzept festzulegen.

5.    Anwesenheitslisten

Am Eingang zum Gebäude bzw. zu allen für Veranstaltungen oder Versammlungen genutzten Räumen werden Anwesenheitslisten geführt, in die die Art der Veranstaltung, Namen, Adresse und Telefonnummer aller Teilnehmenden eingetragen werden. Die Listen dienen ausschließlich dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Die Daten werden auf Anforderung nur den Gesundheitsämtern weitergegeben. Die Listen werden im Gemeindebüro unter Verschluss aufbewahrt und nach 4 Wochen vernichtet. Flächendesinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und Papiertücher stehen in der Küche bereit.

6.   Hygiene

Die Waschbecken in den Toiletten sind zugänglich, zusätzlich werden in den Eingangsbereichen Desinfektionsmittel bereitgehalten. Türgriffe und Handläufe werden nach jeder Versammlung oder Veranstaltung von der Gruppe selbst bzw. dessen Verantwortlichen desinfiziert, entsprechende Mittel werden in der Küche und im Keller bereit gestellt. Von den Gruppen bzw. deren Verantwortlichen werden auch die Räume vorher und nachher ausreichend gelüftet.

Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist im Gebäude verpflichtend, so lange kein Sitzplatz eingenommen wird.

Das vorliegende Schutzkonzept wurde vom Kirchenvorstand am 9. Juni 2020 beschlossen und durch das Leitungsteam am 08.07.2020 nach den aktuellsten Vorgaben der EKHN angepasst.